| "Heidesprinter" Erixx informiert über Startschwierigkeiten |
| Soltau / Uelzen 05.02.12 |
Das Eisenbahnunternehmen Erixx hat mit Vertretern der Kommunal- und Landespolitik, sowie der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft über die Startschwierigkeiten des sogenannten Heidesprinters diskutiert.
Geschäftsführer Wolfgang Birlin wies bei dem Gespräch darauf hin, dass ein Großteil der Probleme bereits behoben sei. Durch längere Vorbereitungszeiten für Fahrzeuge, optimierte Rangierpläne und zusätzliches Personal bei den Kupplungsarbeiten konnte ein Großteil der Problemursachen behoben werden, so Birlin.
Auch in Zukunft sei das Unternehmen darauf bedacht, verlässliche Abfahrts- und Ankunftszeiten sicher zu stellen. Auf wetterbedingte Störungen oder Unfälle habe der Erixx jedoch auch keinen Einfluss, so Birlin abschließend.
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| Kampagne zur energetischen Gebäude-Sanierung in Lüneburg |
| Lüneburg 05.02.12 |
Stadt und Landkreis beteiligen sich ab der kommenden Woche an einer Modernisierungskampagne für Wohnraum der Metropolregion Hamburg.
An zwei kostenlosen Infoabenden und drei ebenfalls kostenlosen Beratertagen werden Architekten und Energieberater Fragen zur energetischen Gebäudesanierung beantworten. Dazu gibt es Vorträge und eine Energiesparausstellung.
Eine erfolgreiche Sanierung setze qualifizierte Planung und eine fundierte handwerkliche Umsetzung voraus, so Landrat Manfred Nahrstedt.
Der Auftakt der Kampagne ist am 16. Februar zwischen 17 und 21 Uhr in der Leuphana Universität am Standort Volgershall.
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| Lüchow-Dannenberg in Alarmbereitschaft wegen möglichen Hochwassers |
| Lüchow-Dannenberg 03.02.12 |
Landrat Jürgen Schulz hat gestern die Alarmbereitschaft für Deichverbände, Hilfsorganisationen und Technische Einsatzleitungen ausgelöst.
Grund sind das derzeitige mittlere Hochwasser an der Elbe und der anhaltende Starkfrost. Dies könne zu relativ plötzlich auftretenden Eisblockaden im Flussbett der Elbe führen, die wiederum ein staubedingtes Hochwasser auslösen. Gerade die starken Elbbögen zwischen Damnatz und Hitzacker seien gefährdet, so Schulz.
Obwohl keine akute Gefahr bestünde, mahnt der Kreis die Elbanrainer, Eis- und Wasserstandsveränderungen zu beobachten und umgehend der Verwaltung zu melden.
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| Wahlniederlage für Torsten Wendt in Ebstorf |
| Ebstorf 03.02.12 |
Mit großer Mehrheit hat der Samtgemeinde-Rat gestern Abend die Ernennung von Torsten Wendt zum Allgemeinen Vertreter von Bürgermeister Hans-Jürgen Kammer abgelehnt. Lediglich 12 Ratsmitglieder stimmten für Wendt, 23 dagegen.
Hans-Jürgen Kammer zeigte sich enttäuscht nach der Wahl. Er hatte Wendt zum zweiten Mal vorgeschlagen. Durch die Ablehnung würden wichtige Arbeiten zur Umsetzung der Fusion blockiert, so Kammer. Er kündigte an, seinen nächsten Vorschlag nach dem Wunsch der Ratsgruppen auszurichten, um weitere Verzögerungen bei der Besetzung der Stelle zu vermeiden.
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| Umweltminister Birkner hält an Gorleben fest |
| Gorleben 03.02.12 |
Bei seinem Besuch im Zwischenlager Gorleben bekräftigte Niedersachsens Umwelminister Stefan Birkner, dass der Standort als mögliches Endlager weiter betrachtet werden müsse. Ein Ausschluss aus politischen Gründen könne den ergebnisoffenen Suchprozess gefährden. Bis Herbst wolle er den jetzigen Abschnitt Gorlebens weiter erkunden lassen. Danach könne er sich einen Stopp vorstellen.
Birkner zeigte sich auch zuversichtlich, dass bis zum Sommer ein Endlagersuchgesetz vorliegen könne und signalisierte seine Gesprächsbereitschaft mit den Gorleben-Gegnern.
Auch Kerstin Rudek, Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, erklärte, offen zu sein für einen weiteren Austausch.
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| Grüne kritisieren niedersächsische Bildungsförderung |
| Lüneburg / Hannover 02.02.12 |
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Miriam Staudte hat der Landesregierung „Konzeptlosigkeit bei der Bildungsförderung für Kinder mit Migrationshintergund“ vorgeworfen.
Hintergrund der Kritik sind die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen, die besagen, dass Niedersachsen in der Betreuungsquote für unter 3-jährige Kinder mit Migrationshintergrund am Stichtag 2011 bei 9 Prozent lag und damit deutlich niedriger ausfällt, als der Bundesdurchschnitt von 14 Prozent.
Es zeige sich, dass diesen Kindern eine frühe Bildungsförderung vorenthalten wird, so die Lüneburger Abgeordnete.
Im vorigen Jahr habe die Landesregierung auf eine Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr gesetzt, um den Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten zu erhöhen. Der erhoffte Effekt sei jedoch nicht erkennbar gewesen, schlussfolgerte Staudte. |
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| Anmelderekord bei Jugend forscht Nordostniedersachsen |
| Lüneburg 02.02.12 |
Bei „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ Nordostniedersachsen gibt es in diesem Jahr einen Anmelderekord.
Insgesamt 109 Jungforscher treten am 24. und 25. Februar bei der 28. Runde des Regionalwettbewerbs an, das sind 17 Prozent mehr als noch im vorigen Jahr.
Aus 13 Orten Nordostniedersachsens wurden 56 Projekte eingereicht. Mit 10 Arbeiten sind Schüler des Johanneums Lüneburg am häuftigsten im Wettbewerb vertreten.
Das große Interesse zeige, dass sich wieder mehr Jugendliche mit naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen beschäftigen, erklärte Sören Schwartze, der Patenbeauftragte für „Jugend forscht“ bei der WERUM AG.
Die Gewinner des Regionalwettbewerbs treten im März auf der niedersächsischen Landesebene an. |
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| Kritik an Birkners Besuch in Gorleben |
| Gorleben / Hannover 02.02.12 |
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kritisiert, dass der neue niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner bei seinem morgigen Besuch in Gorleben keinen Dialog mit Gorleben-Gegnern eingeplant hat.
Der Einladung zu einer Debatte mit Vertretern des Kreistags Lüchow-Dannenberg sowie der Umweltverbände, der Bäuerlichen Notgemeinschaft und der BI habe der FDP-Politiker nach Angaben der BI aus Zeitgründen abgesagt.
Birkner lege bei seinem Antrittsbesuch mehr Wert auf die Selbstinszenierung als auf ein Gespräch, kritisierte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke die Absage.
Birkners Besuch sieht eine Begehung der Anlagen des atomaren Zwischenlagers Gorleben sowie eine Besprechung in den Räumen der „Gesellschaft für Nuklearservice“ vor. |
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| Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zum Gespräch im Kanzleramt |
| Lüneburg 01.02.12 |
| Oberbürgermeister Ulrich Mädge war diese Woche gemeinsam mit Amtskollegen zu einem Gespräch im Kanzleramt in Berlin. Kanzleramtschef Ronald Pofalla hatte zehn Mitglieder der Initiative „Dialog Nachhaltige Stadt“ eingeladen. Pofalla sei durch die Broschüre der Initiative über Nachhaltigkeit auf das Projekt aufmerksam geworden, so der Oberbürgermeister. Mädge selbst habe sich auf das Thema Städtbauförderung konzentriert und die damit verbundenen Probleme. Für Kommunen sei es zum Beispiel schwierig, ein nachhaltiges und CO2-sparendes Quartiersmanagement zu verfolgen, erklärte Mädge. Der Lüneburger Oberbürgermeister ist zusammen mit 14 Amtskollegen aus ganz Deutschland Gründungsmitglied der Initiative „Dialog Nachhaltige Stadt“. |
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| Grünen-Bundestagsabgeordneter Sven-Christian Kindler begrüßt mutmaßliches Aus der Y-Trasse |
| Uelzen / Berlin 01.02.12 |
Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Sven Kindler begrüßt die Ankündigung der Bahn, die umstrittene Y-Trasse vorerst auf Eis zu legen. Wie Bahnchef Rüdiger Grube laut Medienberichten am Montag auf dem Walsroder Neujahrsempfang ankündigte habe der Bund die Bahn angewiesen bis 2013 Alternativvorschläge für das Bahnprojekt zu machen.
Kindler fordert in dem Zusammenhang sich Gedanken um den Ausbau des vorhandenen Schienenetzes zu machen. Dazu könnte unter anderem die Ertüchtigung der Amerikalinie zwischen Bremen und Uelzen gehören und der zweigleisige Ausbau der Strecke Rotenburg – Verden.
Das Land Niedersachsen und die Bahn selbst hätten die Hoffnung für eine Umsetzung der Y-Trasse zwischen Hannover, Hamburg und Bremen noch nicht ganz aufgegeben, heißt es. |
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| Arbeitslosigkeit in Lüneburg und Harburg nimmt zu |
| Lüneburg/Harburg 31.01.12 |
| Die Zahl der arbeitslosen Menschen in den Landkreisen ist zu Jahresbeginn deutlich angestiegen und liegt bei 5,7 Prozent. Im Januar wurden in Lüneburg und Harburg rund 12.300 Arbeitslose registriert, so Bernd Passier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Lüneburg. Gegenüber dem Dezember 2011 ist das ein Plus von 11,5 Prozent. Passier nannte den Anstieg saisontypisch. Witterungsbedingte Entlassungen in den Außenberufen wie im Baugewerbe und in den Landschaftsbetrieben führten zu diesem Effekt. Im Vergleich zum Januar 2011 waren rund 1.100 Personen weniger arbeitslos gemeldet als letzten Monat. |
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| Grüne kritisieren Gert Lindemann (CDU) nach Besuch in Echem |
| Scharnebeck/Hannover 31.01.12 |
| Die Grünen im Landtag haben den von Landwirtschaftsminister Gert Lindemann gestern in Echem vorgestellten Tierschutzplan kritisiert. Viele der vorgestellen Regelungen blieben vage und auf den Fortbestand der industriellen Massentierhaltung ausgerichtet, so Miriam Staudte von den Grünen. So bezeichnete sie die Duldung der Käfigkleingruppenhaltung bei Legehennen mit 25 Hühnern pro Quadratmetern als Quälerei. Auch die von Lindemann geforderten Stallumbauten in der Rinderhaltung seien unzureichend, so Staudte. In der Diskussion über die Zukunft der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierhaltung in Echem sprach sich die Politikerin für die Umwandlung zu einem Musterbetrieb für argerechte Haltung aus. Das LBZ in Echem ist eine Einrichtung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und bildet unter anderem Landwirte in der Schweine- und Rinderhaltung aus. |
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| SPD/Grüne im Lüneburger Kreistag für Machbarkeitsstudie |
| Lüneburg 31.01.12 |
| Die Gruppe aus SPD und Grünen im Kreistag will eine Machbarkeitsstudie zur wirtschaftlichen und struturellen Entwicklung im Ostteil des Landkreises durchführen. Einen entsprechenden Antrag hat die Gruppe für die nächste Sitzung Anfang März gestellt. Die wirtschaftliche, struturelle und demographische Entwicklung im Landkreis Lüneburg sei sehr unterschiedlich, so der Gruppensprecher Franz-Josef Kamp. Der größte Teil des Kreises entwickele sich positiv, im Osten sei die Entwicklung aber rückläufig. Um dort der Stagnation entgegenzuwirken, sei ein geeignetes Handlungskonzept notwendig. Ein Gutachten solle entsprechende Optionen deutlich machen, so Kamp weiter. |
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| Lüneburger Heide legt bei Gästezahlen zu |
| Lüneburg/Hannover 30.01.12 |
| Die Tourismusregion Lüneburger Heide hat im letzten Jahr eine Steigerung der Gästezahlen verbucht. Das hat der Landesbetrieb für Statistik ermittelt. Mit rund 1,94 Millionen Gästeankünften für den Zeitraum vom Januar bis zum November 2011 liegt das Plus bei rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Durchschnitt hielten sich die Touristen drei Tage lang in der Region auf. Niedersachsenweit hat der Landesbetrieb eine Steigerung der Beherbergungszahlen ermittelt. Das größte Wachstum an Besucherzahlen hatten 2011 die Kurorte. |
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| Leuphana Universität Lüneburg für bessere Nutzung der Ilmenau |
| Lüneburg 30.01.12 |
| Neue Turbinen zur Nutzung der Wasserkraft und umgebaute Fischtreppen zur Flusswanderung verbessern die Ökologie der Ilmenau. Das ist das Ergebnis eines Projekts, an dem 22 Studierende der Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität teilgenommen haben. Demnach würden die Wehre an der Abts- und Ratsmühle schon heute für die Energiegewinnung genutzt, müssten aber nach Meinung der Studierenden optimiert werden. Außerdem würden die Aufstiegsanlagen des Flusses derzeit nur großen Fischen helfen. Die konkreten Vorschläge wollen die Studierenden den Vertretern von Rat und Verwaltung der Hansestadt am Mittwoch vorstellen. |
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| Kurt Herzog (Die Linke) fordert Thematisierung von Mädchen-Geburtenrückgängen im Wendland |
| Lüchow-Dannenberg/Hannover 30.01.12 |
| Der Dannenberger Landtagsabgeordnete von der Partei Die Linke, Kurt Herzog, hat Sozialministerin Aygül Özkan vorgeworfen, eine Studie über gesunkene Mädchengeburtenraten im Wendland nicht öffentlich zu thematisieren. Demnach liege dem Landesgesundheitsamt eine Studie der Verfasser Scherb, Voigt und Kusmierz vor, die auf das Phänomen im Wendland hinweise, so der Politiker. Er kritisierte, die Behörde habe vorschnell einen Zusammenhang der Geburtenrückgänge mit ionisierender Strahlung ausgeschlossen. Özkans voraussichtlich für Mitte März geplantes Treffen mit den Autoren der Studie müsse nach Ansicht Herzogs mit Vertretern der Landtagsfraktionnen und Bürgern aus der Region stattfinden. |
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| Lüneburgs Landrat zufrieden mit Zukunftsvertrag |
| Lüneburg 29.01.12 |
Landrat Manfred Nahrstedt rechnet in den kommenden Jahren trotz der vorgeschriebenen Sparmaßnahmen im Zukunftsvertrag mit finanziellen Spielräumen für den Landkreis.
Mit dem Vertrag sollen die Kassenkredite abgebaut werden, die sich Ende 2011 auf fast 109 Millionen Euro beliefen.
Das Land übernimmt mit dem Zukunftsvertrag rund 72 Millionen Euro dieser Schulden.
Im Gegenzug muss der Landkreis ab diesem Jahr einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vorlegen und die restlichen Schulden abbauen.
Die vorgeschriebenen Sparmaßnahmen lassen nach Ansicht von Nahrstedt aber noch finanzielle Spielräume zu.
Am kommenden Donnerstag unterzeichnen Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und der Landrat den Zukunftsvertrag in der Kreisverwaltung. |
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| SPD und Grüne im Lüneburger Kreistag wollen Bürgerbefragung zur Elbbrücke |
| Lüneburg 28.01.12 |
Die SPD-Grünen-Gruppe im Kreistag will eine Bürgerbefragung zur geplanten Elbbrücke bei Neu Darchau auf den Weg bringen.
Einen entsprechenden Antrag hat die Mehrheitsgruppe jetzt für die Kreistagssitzung Anfang März gestellt.
Sie begründet den Antrag mit den hohen finanziellen Unwägbarkeiten. Die Ergebnisse der vorliegenden Gutachten und Planungen zeigten, dass weiterhin ein erhebliches Risiko bei den Kosten- und Nutzenbetrachtungen für den Bau und die Unterhaltung der Elbbrücke bestehe.
SPD und Grüne führen unter anderem an, dass sich das geschätzte Finanzlimit für die Brücke von rund 20 Millionen Euro vor 15 Jahren auf derzeit rund 45 Millionen Euro erhöht hat.
Die Merheitsgruppe strebt die Bürgerbefragung im Landkreis Lüneburg zeitgleich mit der Landtagswahl im Januar 2013 an. |
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| SOLI im Kreistag Lüchow-Dannenberg sieht wenig Optionen beim Zukunftsvertrag |
| Lüchow-Dannenberg 27.01.12 |
| Die Sozial Ökologische Liste im Kreistag hat die vorgeschlagenen Varianten zur Umsetzung des Zukunftsvertrags kritisiert. Die sechs Optionen des Landrats seien im Zusammenhang mit den Grundvorgaben aus Hannover wenig hilfreich, so der Fraktionssprecher Kurt Herzog. Herzog kritisiert die Berechnung der Difizit-Lücke, die mit 2,2 Millionen Euro auf Grundlage der Wirtschaftsdaten von 2011 sehr günstig ausfalle. Für 2012 und 2013 sähen die Prognosen aber deutlich schlechter aus, so Herzog. Zudem würden die Vorschläge des Landrats die finanziellen Lasten nicht gleichmäßig auf den Landkreis, die Samtgemeinden und Gemeinden verteilen. Die SOLI-Fraktion lehne zudem Einsparungen an Sozialleistungen und die Fusion des Landkreises ab. Die einzige realistische Variante sei die Klage gegen den Gesetzgeber, so Herzog. Verschuldete Kommunen können mit dem Land Niedersachsen den so genannten Zukunftsvertrag abschließen, um unter bestimmten Vorgaben ihre Schulden abzubauen. |
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| Demonstranten blockieren Tore am Salzstock Gorleben |
| Gorleben 27.01.12 |
| Gegner der Castor-Transporte haben heute Mittag die Zufahrtswege zum Bergwerk in Gorleben blockiert. Bei der Protestaktion sei es den Aktivisten gelungen, alle sechs Tore zu versperren und sich an eines der Tore zu ketten, so Steffi Barisch, Sprecherin der Kampagne gorleben365. Die Blockade des Schichtwechsels solle deutlich machen, dass von einem Baustopp am Salzstock in Gorleben keine Rede sein könne, so Barisch weiter. Die Landtagsabgeordnete Miriam Staudte von den Grünen kritisierte den mangelnden Durchsetzungswillen von Ministerpräsident David McAllister gegenüber anderen Bundesländern bei der Endlagersuche. Dass McAllister nur die Rolle eines Vermittlers gegenüber den anderen Bundesländern einnehmen wolle, zeige, dass er seine eigene parteipolitische Karriere nicht gefährden möchte, so Staudte. |
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| SPD Elbtalaue setzt sich für besser Fährverbindung ein |
| Elbtalaue 27.01.12 |
| Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Neu Darchau fordert eine Verbesserung der Fährverbindung über die Elbe. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD bereits eingereicht, so der Fraktionsvorsitzende Klaus-Peter Dehde. Auch wenn der Bau einer Elbbrücke für manche Menschen als ein Allheilmittel erscheine, würde es bis zur Fertigstellung mindestens 10 Jahre dauern, so Dehde weiter. Kurzfristig könnten aber durch bessere Fährzeiten und Sonderfahrkarten für Anlieger erhebliche Verbesserungen erreicht werden. Außerdem benötige der Fährbetrieb Klarheit über die zukünftigen Anforderungen für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre, um eine betriebswirtschaftlich vernünftige Lösung anbieten zu können, so der Politiker. Er forderte in Anbetracht des kürzlich bekannt gewordenen Gutachtens, dass der Landkreis Lüchow-Dannenberg seine finanziellen an dem Projekt Elbbrücke zurücknehme. |
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| Offener Brief der Grünen zu Gorleben-Debatte |
| Gorleben / Hannover 26.01.12 |
Der niedersächsische Landesvorstand der Grünen hat zu mehr Geschlossenheit der eigenen Partei in der Gorleben-Diskussion aufgerufen.
Dies formulierte der Landesvorstand in einem offenen Brief an den eigenen Bundesvorstand und die Grünen-Minister im Hinblick auf einen kürzlich laut gewordenen innerparteilichen Disput.
Ein für Grüne zustimmungsfähiges Standortauswahlgesetz müsse zwingend Such- und Auschlusskriterien und klare Vorgaben für eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung enthalten, erklärten die Landesvorsitzenden in dem Papier.
Gleichzeitig sagten sie, ohne einen Bau-, Forschungs- und Erkundungsstopp für den Standort Gorleben könne es keine wirkliche, ergebnisoffene Endlagersuche geben.
Sollte bei diesen Forderungen kein einheitlicher Konsens innerhalb der eigenen Partei bestehen, fordert des Landesvorstand der Grünen eine Abgrenzung der grünen Verhandlungsführer. |
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| Landkreis Lüneburg tritt biologischem Bündnis bei |
| Lüneburg 26.01.12 |
Der Landkreis Lüneburg wird am 1. Februar die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnen und dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ als Gründungsmitglied beitreten.
Das hat der Kreisauschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden.
Im Landkreis Lüneburg gebe es mit der Heide, der Elbtalaue und den wertvollen Gewässern für die Natur und die Artenvielfalt bedeutsame Bereiche, sagte Stefan Bartscht, der Fachdienstleiter Umwelt.
Der Landkreis ist bereits mit Projekten wie dem Wiesenvogelschutz, der Herstellung von Amphibiengewässern und dem Bau von Fledermausquartieren aktiv.
Das Bündnis „Biologische Vielfalt für Kommunen“ soll eine Plattform für die Zusammenarbeit der Kommunen untereinander bilden und einen Dialog mit der kommunalen Politik herstellen, mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu schützen und nachhaltig zu nutzen.
Über den Beitritt des Landkreises Lüneburg wird der Kreistag am 5.März endgültig abstimmen. |
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| SPD-Bundestagsfraktion beschließt Eckpunkte für ein Endlagersuchverfahren |
| Gorleben / Berlin 25.01.12 |
| Die SPD-Bundestagsfraktion hat gestern Eckpunkte für ein Endlagersuchverfahren beschlossen. Hauptforderungspunkte des Papiers sind eine offene Endlagersuche nach wissenschaflich technischen Kriterien und der endgültige Ausschluss des Salzstocks Gorleben als mögliches Endlager. Alle Schritte von der Standortsuche bis zum Verschluss des Endlagers und seiner Überwachung sollen nach einem gesetzlich festgelegten Verfahren erfolgen, bei dem die Öffentlichkeit und die betroffenen Regionen aktiv einbezogen werden, heißt es in dem Papier. |
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| CDU-Fraktion im Stadtrat reicht Änderungsanträge zum Haushalt 2012 ein |
| Lüneburg 25.01.12 |
Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat Änderungsanträge zum neuen Haushalt 2012 eingereicht. Abweichend vom aufgestellten Haushalt sollen nach dem Willen der Fraktion 100.000 Euro für die Sanierung der Bockelsbergteiche vorgesehen werden, außerdem weitere 100.000 Euro zusätzlich für die Sanierung von Straßen und Wegen. Für die Gestaltung des Außenbereichs der Kindertagesstätte Stadtmitte sollen 50.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Außerdem will die Fraktion die Kosten für den Kriminalpräventionsrat um 2.000 Euro auf 5.800 Euro erhöhen.
Finanzieren will die CDU-Fraktion ihre Vorhaben durch eine Erhöhung der Vergnügungssteuer um 2 %. |
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